N2 – Obst- und Energiewiese zur Naherholung und Bildung
Umsetzungsstand: In Planung
Projektbeschreibung und Ziel
Mit der geplanten Obst- und Energiewiese möchte die Samtgemeinde Bothel einen öffentlich zugänglichen Lern-, Erlebnis- und Erholungsort schaffen, der die Themen Klimaschutz, erneuerbare Energien und Naturschutz miteinander verbindet. Vorgesehen ist eine Kombination aus Streuobstwiese, Energie-Erlebnispark und Naherholungsfläche. Neben verschiedenen Obst- und Nussbäumen sollen kleinere Demonstrationsanlagen zu erneuerbaren Energien entstehen, die deren Funktionsweise anschaulich und verständlich vermitteln. Ergänzend sind Informationsangebote, Sitzgelegenheiten und gegebenenfalls ein Pavillon mit Grillmöglichkeit vorgesehen. Die Fläche soll sowohl der Bevölkerung als auch Schulen und Kindertagesstätten zur Verfügung stehen. Ziel ist es, die Artenvielfalt zu fördern, Wissen über Klimaschutz und erneuerbare Energien zu vermitteln und gleichzeitig einen attraktiven Begegnungsort für die Gemeinschaft zu schaffen.
Bisherige Umsetzung
Das Klimaschutzmanagement hat bereits ein erstes Konzept für die Obst- und Energiewiese ausgearbeitet. Darin wurden die grundlegenden Bestandteile und Nutzungsmöglichkeiten der geplanten Fläche zusammengestellt. Ein wichtiger Bestandteil der weiteren Planung ist die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Hierzu wurden alle Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Bothel angesprochen und gebeten, mögliche Flächen vorzuschlagen. Die Standortsuche ist bislang noch nicht abgeschlossen. Parallel dazu wurden verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung des Projektes untersucht. In Betracht kommen insbesondere Förderprogramme zur Entwicklung grüner Infrastruktur und zur Stärkung des ländlichen Raumes. Auch eine Unterstützung über die LEADER-Region Hohe Heide wird geprüft.
Nächste Schritte
Zunächst soll ein geeigneter Standort gefunden werden, der sowohl die geplanten Bildungs- und Erlebnisangebote als auch eine öffentliche Nutzung ermöglicht. Anschließend kann die bisherige Konzeption an die örtlichen Gegebenheiten angepasst und die Planung konkretisiert werden. Dabei sollen auch Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung berücksichtigt werden. Hierfür ist unter anderem eine Beteiligung über die neue digitale Beteiligungsplattform vorgesehen. Parallel sollen die Finanzierungsmöglichkeiten weiter geprüft und geeignete Fördermittel beantragt werden. Sobald die planerischen und finanziellen Voraussetzungen geklärt sind, können die weiteren Schritte zur Umsetzung eingeleitet werden.
